Das nahe Andere
Das westliche Interesse an Osteuropa erschöpft sich weitgehend in Negativfixierung und Unwissen. Höchste Zeit, jenen vielfältigen, traditionsreichen Raum zu entdecken, der sich direkt vor unserer Haustür erstreckt. Und zu fragen: Was können wir von Osteuropa lernen? Ein Essay von Jörg Scheller.
Philosophie Magazin +
Testen Sie Philosophie Magazin +
mit einem Digitalabo 4 Wochen kostenlos
oder geben Sie Ihre Abonummer ein
- Zugriff auf alle PhiloMagazin+ Inhalte
- Jederzeit kündbar
- Im Printabo inklusive
Sie sind bereits Abonnent/in?
Hier anmelden
Sie sind registriert und wollen uns testen?
Probeabo
Weitere Artikel
Go East!
Das westliche Interesse an Osteuropa erschöpft sich weitgehend in Negativfixierung und Unwissen. Höchste Zeit, jenen vielfältigen, traditionsreichen Raum zu entdecken, der sich direkt vor unserer Haustür erstreckt. Denn zwischen Warschau und Chișinău entspannt sich eine hybride Erfahrungswelt, von der man in Berlin, Paris und New York lernen könnte.
Jörg Scheller: „Wir brauchen eine Politik der Imagination“
Eine starke Identität ist heute wieder wichtig – auch in den sozialen Medien. Bis zu welchem Punkt ist Identitätspolitik unerlässlich, wann schlägt sie ins Regressive um? Ein Interview mit Jörg Scheller.
Stabilisiert euch!
Functional Training ist Trend – gerade jetzt, in der Pandemie. Koordinations- und Gleichgewichtsübungen präparieren den Körper für die Härten des Lebens. Ein Essay von Jörg Scheller über Prävention in schweren Zeiten.
Das Ende der Stellvertretung und die direkte Zukunft der Demokratie
Die repräsentative Demokratie lässt das Projekt der Aufklärung unvollendet. Statt selbst über unsere undelegierbaren Angelegenheiten zu entscheiden, setzen andere für uns Zwecke. Ein Plädoyer für den Ausbruch aus der institutionalisierten Unmündigkeit und mehr direkte Demokratie von Andreas Urs Sommer.
Die neue Sonderausgabe: Die Jahrhundert-Philosophen
Die Gegenwart ist herausfordernd, die Zukunft ungewiss. Wo finden wir ein Denken, das uns über die tiefen Umbrüche unserer Zeit hinwegträgt? Die neue Sonderausgabe des Philosophie Magazins sucht Antworten bei jenen Denkerinnen und Denkern, die der Welt und ihren Krisen seit Jahrzehnten philosophierend begegnen. Wie blicken sie in die Zukunft? Was können wir von ihnen lernen?
Hier geht's zur umfangreichen Heftvorschau!
Jacques Lacan und die 68er
Der Philosoph und Psychoanalytiker Jacques Lacan war ein Herrschaftskritiker und Nonkonformist. Zugleich aber warf er der 68er-Bewegung vor, das Wesen moderner Machtapparaturen zu verkennen. Ihr anti-autoritärer Hedonismus gehe letztlich jenen Demagogen auf den Leim, die mit vermeintlich erfüllbaren Glücksversprechen locken. Mit Lacan lassen sich im Antiautoritarismus von gestern die Keime des Autoritarismus von heute entdecken.
Das Denken im Zeitalter seiner technischen Reproduzierbarkeit
Denken zu können, das unterscheidet den Menschen mutmaßlich von allen anderen Wesen. Doch worauf beruht dieses Vermögen? Heißt Denken Rechnen? Besteht sein Wesen in der Fähigkeit, eigene Urteile zu fällen? Oder läge an seinem Grund gar das erotische Begehren nach Weisheit? Vor allem aber: Wie können wir uns in der Kunst des Denkens schulen?
Im Zeitalter immer leistungsstärkerer Denkmaschinen könnte sich an diesen Fragen nicht weniger als die Zukunft unserer Art entscheiden. Höchste Zeit also, gemeinsam darüber nachzudenken
Der Papst im Puffmantel ist kein Untergangsprophet
Millionenfach wurden jüngst KI-generierte Bilder von Papst Franziskus in einem modischen Mantel geteilt und mindestens genauso oft das nun endgültige Ende der Wahrheit prophezeit. Langsam, meint Jörg Scheller, Fakten sind schon immer gemacht.