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Was heißt es, konservativ zu sein?
Bild: © Julian Baumann

Ein Wort, das vertraut und selbsterklärend erscheint und zugleich vielgestaltig und vage bleibt: Acht Personen aus Politik, Literatur und Journalismus erzählen, was sie unter dem Begriff „konservativ“ verstehen.

Die neue Sonderausgabe: Konservatismus

Konservativ – sich so zu nennen, kommt für viele nicht in Frage, dabei haben wir alle doch etwas, das wir bewahren wollen: Natur, Gemeinschaft, Kultur, Freiheit. Was unterscheidet das Ewiggestrige vom weisen Bewahren? Und das Konservative als stabilisierende, demokratische Kraft von reaktionärem Begehren?

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Julia Reuschenbach: „Die SPD ist in eine Art Verteidigungsmodus verfallen"
Bild: dts Nachrichtenagentur (Imago)

Rheinland-Pfalz hat vor wenigen Tagen einen neuen Landtag gewählt und die SPD nach 35 Jahren an der Spitze abgesetzt. Im Interview spricht die Politikwissenschaftlerin Julia Reuschenbach darüber, was sich aus dem Wahlergebnis lernen lässt – über die Krise der SPD, verkanntes Wählerpotenzial und eine gläserne Decke der AfD, die möglicherweise beweglicher ist, als sie aktuell erscheint.

Glück und Eigensinn
Bild: © Kairos-Film

Am Mittwoch, den 25.03.2026, ist Alexander Kluge im Alter von 94 Jahren gestorben. Im vergangenen Jahr besuchte unser Autor den ungewöhnlichen Universalkünstler in München, der in seiner Kritischen Theorie auf Besonderes zurückgriff: Poesie, KI, Film, Musik, Dokumentarisches und Fiktionales.

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Untergang der Pressefreiheit

In unserer Reihe fragen wir nach den derzeit größten Bedrohungen der Freiheit. Sieben führende Forscherinnen und Forscher aus unterschiedlichen Disziplinen, die derzeit Fellows am St. Gallen Collegium sind, geben Antworten. Der Journalist Khanyile Mlotshwa sieht in der Entmenschlichung des Journalismus eine Gefahr für die Pressefreiheit.

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Wachstumsdemenz

In unserer Reihe fragen wir nach den derzeit größten Bedrohungen der Freiheit. Sieben führende Forscherinnen und Forscher aus unterschiedlichen Disziplinen, die derzeit Fellows am St. Gallen Collegium sind, geben Antworten. Die Mittelalterhistorikerin Annette Kehnel hält unser unstillbares Verlangen nach Wachstum für fatal.

Florian Schroeder: „Wir leben in einer Schamgesellschaft“
Bild: ©Frank Eidel

Der Satiriker Florian Schroeder hat ein Buch über den zeitgenössischen Glücksterror geschrieben. Im Interview spricht er über die Untiefen der kulturindustriellen Glücksmärkte, LSD-Retreats und Kuschelseminare, die „Ideologie des Positiven“ als Grundlage des Rechtslibertarismus und darüber, dass Glück nicht erstrebenswert ist.

Entmündigende Maschinenintelligenz
Bild: © Universität St. Gallen (HSG)

In unserer Reihe fragen wir nach den derzeit größten Bedrohungen der Freiheit. Sieben führende Forscherinnen und Forscher aus unterschiedlichen Disziplinen, die derzeit Fellows am St. Gallen Collegium sind, geben Antworten. Der Politikwissenschaftler Daniel Trusilo meint: Algorithmen, die Inhalte und Informationen selektieren, sind ein zentrales Problem.

Was ist philosophische Anthropologie?
Bild: Wikipedia

In unserer Rubrik Auf einen Blick machen wir Begriffsgeschichte in einem Schaubild verständlich. Diesmal: Philosophische Anthropologie. Nach dem Ersten Weltkrieg bildete sich in Deutschland die philosophische Anthropologie heraus. Ihre Grundfrage war einfach, aber radikal: Was ist der Mensch?

Der philosophische Diskurs im Iran: Zwischen Repression und Hoffnung
Bild: ZUMA Press Wire (Imago)

Ali Larijani, Sekretär des Obersten Nationalen Sicherheitsrats des Iran, wurde am Montag bei einem israelischen Luftangriff getötet. Bevor er zu einer tragenden Säule des repressiven Regimes wurde, promovierte er über Kant. Wie passt das zusammen? Kurz vor Larijanis Tod haben wir mit Roman Seidel, Autor des Buchs Kant in Teheran, über die iranische Rezeption des Königsberger Denkers gesprochen. 

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