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Interview

Was reizt uns am Exzess?

Sven Regener, Mirjam Schaub, im Interview mit Svenja Flasspoehler veröffentlicht am 12 min

Wer sich ihm hingibt, überschreitet letzte Grenzen, begibt sich in eine andere Welt, knockt sich aus. Und doch hat der Exzess in unserer Leistungsgesellschaft Hochkonjunktur. Bestes Beispiel: Das in diesen Tagen beginnende Oktoberfest. Der Schriftsteller und Musiker Sven Regener und die Philosophin Mirjam Schaub über das Tier in uns allen

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Palmyras erhabener Schrecken

Michel Eltchaninoff

Die Eroberung Palmyras durch den Islamischen Staat hat die Welt erschüttert. Der antike Philosoph Longinos, Sohn dieser Stadt, liefert die beste Erklärung, warum uns solche Exzesse so schockieren


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Kühle Gefühle

Catherine Newmark

Der stoische Idealzustand ist die Apathie, also die Emotionslosigkeit. Um diesen zu erreichen, beschäftigen sich die Stoiker allerdings geradezu exzessiv mit Emotionen. Und greifen zu allerhand definitorischen Tricks.

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Sophia, gehen wir essen?

Elke Buhr

Was ist Genuss? Wo beginnt Exzess? Und was hat Kunst mit Kannibalismus zu tun? Ein Abend im Drei-Sterne-Restaurant mit der Künstlerin Sophia Süßmilch. Dieser Text ist zuerst bei Monopol erschienen.

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Sterben lernen - Vier Beispiele

Der Einklang zwischen Handeln und Denken gilt als höchstes Weisheitsideal. Den entscheidenden Prüfstein dafür bildet das eigene Sterben. Nur wenige bestehen diesen letzten Test. Vier herausragende Beispiele.


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Ist das Angeln zum Exzess verdammt?

Octave Larmagnac-Matheron

Ist Angeln eine philosophische Aktivität? Das behaupten zumindest viele Praktiker (insbesondere die sogenannten Fliegenfischer und Karpfenangler) und auch zahlreiche Denker. Fernab von der heutigen industriellen Überfischung sehen sie darin eine Kunst der Geduld und der Mäßigung. Ein Überblick.

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Kleine Grammatik des Widerstands

Dieter Thomä

Das Präfix „Re-“ changiert zwischen Wiederholung und Veränderung, Wiederherstellung und Widerstand. Mit dieser Unentschlossenheit kann es aber auch schnell zu Abnutzungserscheinungen bei exzessivem Einsatz kommen, warnt Dieter Thomä.

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Kann uns die Liebe retten?

Nils Markwardt

Der Markt der Gefühle hat Konjunktur. Allen voran das Geschäft des Onlinedatings, welches hierzulande mit 8,4 Millionen aktiven Nutzern jährlich über 200 Millionen Euro umsetzt. Doch nicht nur dort. Schaltet man etwa das Radio ein, ist es kein Zufall, direkt auf einen Lovesong zu stoßen. Von den 2016 in Deutschland zehn meistverkauften Hits handeln sechs von der Liebe. Ähnlich verhält es sich in den sozialen Netzwerken. Obwohl diese mittlerweile als Echokammern des Hasses gelten, strotzt beispielsweise Facebook nur so von „Visual-Statement“-Seiten, deren meist liebeskitschige Spruchbildchen Hunderttausende Male geteilt werden. Allein die Seite „Liebes Sprüche“, von der es zig Ableger gibt, hat dort über 200 000 Follower. Und wem das noch nicht reicht, der kann sich eine Liebesbotschaft auch ins Zimmer stellen. „All you need is love“, den Titel des berühmten Beatles-Songs, gibt es beispielsweise auch als Poster, Wandtattoo, Küchenschild oder Kaffeetasse zu kaufen.


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Was ist Soziale Erkenntnistheorie?

Julia Schymura

In Auf einen Blick machen wir Begriffsgeschichte in einem Schaubild verständlich. Diesmal: Soziale Erkenntnistheorie. Eine in den 1980ern und 1990ern beginnende Strömung, die die Entstehung und Verbreitung von Wissen in sozialen Kontexten untersucht.

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