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Bild: Suong-Nguyen (Unsplash)

Abschied vom Einzelkämpfer

Theresa Schouwink veröffentlicht am 20 Dezember 2022 3 min

Neuerdings zeigen Naturdokus nicht mehr nur den blutigen Kampf ums Überleben, sondern immer öfter die Zusammenarbeit der Spezies. Dem entspricht ein gesellschaftlicher Wandel: An die Stelle der Rede von konkurrierenden Individuen tritt die von wechselseitiger Verbundenheit. Mit welchen Folgen?

 

Das Bild der Natur, das uns Tierdokumentationen vermitteln, hat sich in den letzten Jahren gewandelt. Eindrücklich zeigt sich das etwa in „Kalahari – Gesetz der Wildnis: Gemeinschaften“ (derzeit in der 3Sat-Mediathek zu sehen).  In der unwirtlichen Wüste, so die These des Films, ist Überleben nur durch Bündnisse „zwischen verschiedenen Arten, Großen und Kleinen, Starken und Schwachen“ möglich. Die gezeigten Beispiele artenübergreifender Zusammenarbeit beeindrucken: Kaptriele beschützen die Eier von Krokodilen vor Waranen, Zebramangusten entlausen Warzenschweine, Trauerdrongos warnen Erdmännchen vor Greifvögeln.

Den neuen Tierdokumentationen entspricht eine Veränderung im Verständnis der Evolutionstheorie. Überall, so wird inzwischen betont, lassen sich Formen der Kooperation und Symbiose finden. Das betrifft bereits die zelluläre Ebene: Der Endosymbiontentheorie zufolge wanderten einst Bakterien in Aracheen (Urbakterien) ein und wurden zu deren Atmungsorganellen – durch die Vereinigung der Arten entstand zu beiderseitigem Vorteil eine komplexere Form des Lebens. Auch Menschen sind wesentlich auf die Hilfe einer Vielzahl von Mikroben in ihrem Körper sowie auf die Zusammenarbeit mit Artgenossen angewiesen.

 

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2 min

Der Trend zum Teddybär

Theresa Schouwink 14 November 2020

Kuscheltiere sind auch für Erwachsene immer öfter ein treuer Begleiter. Wer im wachsenden Hang zu Stoffgefährten jedoch nur einen Ausdruck gesellschaftlicher Infantilisierung sieht, verkennt die tiefe Ambivalenz, die die Plüschfreunde auszeichnet. 

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Woher kommt das Neue?

Nils Markwardt 01 Februar 2018

Es gibt diesen Punkt, an dem das Alte nicht mehr passt. Mit einem Mal werden Gewohnheiten schal, Gewissheiten brüchig, Routinen und Rituale zu eng. Aber was tun, wenn die Sehnsucht nach dem Neuen erwacht, während unklar ist, wo es zu suchen wäre? Wie soll es sich einstellen, das Neue? Woher kann es kommen? Aus uns selbst oder aus dem Nichts? Ist das Neue überhaupt eine Befreiung – oder ein gesellschaftlicher Imperativ im Zeichen des technischen Fortschritts? Bleib up to date! Erfinde dich neu! Sei kreativ! Das sind die Losungen unserer Zeit, deren permanenter Wandel uns zur Anpassung zwingt. Wagen wir also den Sprung ins Ungewisse, um zu finden, was noch nicht da ist.

 


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Ein Tag im Leben des perfekten Utilitaristen

Philippe Nassif 14 November 2013

Peter Singer ist rigoroser Utilitarist und einer der umstrittensten Moralphilosophen unserer Zeit. Kann er sich einen ganzen Tag lang streng an die von ihm selbst verfochtenen ethischen Prinzipien halten? Und wenn ja: mit welchen Folgen? Für das Philosophie Magazin hat er sich einem Praxistest unterzogen 


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Denkt endlich planetarisch!

Jörg Magenau 07 Juli 2022

Dipesh Chakrabarty erinnert die Spezies Mensch daran, dass sie nicht im Zentrum steht – mit seiner Forderung nach radikalem Wandel wirft der Historiker und Klima-Theoretiker aber auch Fragen auf.

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Nieder mit der Herrschaft der Alten!

Paul Roßmüller 28 August 2024

Krieg, Klimawandel, fehlender gesellschaftlicher Zusammenhalt – dass unsere Zeit durch eine Vielzahl an Krisen charakterisiert wird, ist unstrittig. Doch unsere Fähigkeit, mit all diesen Problemen umzugehen, wird durch ein weiteres Problem kompromittiert: den Umstand, dass wir in einer Gerontokratie leben.

Nieder mit der Herrschaft der Alten!

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Die neue Ausgabe: Kannst du mich verstehen?

Philomag Redaktion 10 November 2022

Nicht verstanden zu werden, führt zu Frustrationen, auf gesellschaftlicher Ebene gar zu Hass. Umso drängender, die Kunst des Verstehens zu erlernen, die Voraussetzungen ihres Gelingens zu kennen. Oder ginge es umgekehrt darum, das Nichtverstehen zu kultivieren?

Hier geht's zur umfangreichen Heftvorschau!

Die neue Ausgabe: Kannst du mich verstehen?

Essay
8 min

Machen Krisen uns stärker?

Wolfram Eilenberger 15 März 2015

Was mich nicht umbringt, macht mich stärker“, formuliert Friedrich Nietzsche. Aber woran entscheidet sich, ob wir an Schicksalsschlägen scheitern – oder reifen? Was unterscheidet gesunde Widerständigkeit von Verdrängung und Verhärtung? Machen Krisen kreativer? Ermöglichen allein sie wahre Selbstfindung? Oder wären solche Thesen bereits Teil einer Ökonomisierung des Daseins, die noch in den dunkelsten Stunden unserer Existenz nach Potenzialen der Selbstoptimierung fahndet?

Wolfram Eilenberger legt mit Nietzsche frei, wie man existenzielle Krisen nicht nur überleben, sondern für sich nutzen kann. Ariadne von Schirach singt dagegen ein Loblied auf den Menschen als ewiges Mangelwesen, und im Dialog mit dem Kulturtheoretiker Thomas Macho sucht Roger Willemsen nach dem Gleichgewicht zwischen beschädigter Existenz und Liebe zur Welt.

 


Impulse
3 min

Die Deglobalisierung des Netzes

Theresa Schouwink 07 September 2020

Das Internet erschien vielen als Verwirklichung einer Utopie: Ein grenzenloses Netz, in dem jeder mit jedem verbunden ist. Zunehmend zeigen sich nun Ansätze, es zu reterritorialisieren. Mit welchen Folgen für die Freiheit?

Die Deglobalisierung des Netzes

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