Nr. 4 / 2020

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Kollapsologie — Sind wir bereit für eine neue Zeit?

Pandemien sind ein Glied in einer Ereigniskette, die in naher Zukunft zum Zusammenbruch führt: So behauptet eine neue Bewegung namens Kollapsologie. Wie leben, wenn es die Welt, wie wir sie kennen, nicht mehr geben wird? Und wie denken wir das Danach?



Dossier:


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Warten auf den Kollaps?

Eine Bewegung aus Frankreich bereitet sich auf den Zusammenbruch der Zivilisation vor. Ihre Anhänger nennen sich Kollapsologen. Den Kollaps zu berechnen, um gewappnet zu sein, ist ihr Anspruch. Wie plausibel sind die Prognosen? Und wie hilfreich für die Zukunft?

Illustration: © Tina Berning


Die neue Normalität

Für moderne Gesellschaften bedeutet die Pandemie den Beginn einer „großen Transformation“. In welche Richtung diese verlaufen wird, ist die zentrale politische Zukunftsfrage. Ein Essay von Nils Markwardt.

Foto: © Nikita Teryoshin



Außerdem im Heft:


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Impulse zur Coronakrise

Seit Beginn der Kontaktbeschränkungen begleiten wir unsere Leserinnen und Leser mit einem Newsletter und Impulsen von namhaften Denkerinnen und Denkern. In der aktuellen Ausgabe drucken wir eine Auswahl ab. Mit Hartmut Rosa, Rahel Jaeggi, Reinhard Merkel u. a.

Foto: © Alex Majoli


„Es liegt im Interesse der Herrschenden, die menschliche Natur für schlecht zu halten“

Die Annahme, dass der Mensch grundsätzlich egoistisch sei, ist tief im westlichen Denken verwurzelt. Im Interview erläutert der Historiker Rutger Bregman, warum es sich hierbei um einen gefährlichen Irrglauben handelt.

Illustration: © Fanny Michaëlis


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Der Keramiker

Er ist der Urenkel der Bildhauerin Käthe Kollwitz. Sein Weg führte ihn nach Japan, wo er die Zen-inspirierte Kunst der Keramik erlernte – und zu einer ganz eigenen, befreiten Lebensform fand. Jan Kollwitz im Porträt.

Foto: © Roman Pawlowski


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„Unantastbarkeit ist eine Errungenschaft“

Abstand halten ist der Imperativ der Coronakrise. Was bedeutet Berührung für uns Menschen? Verstärkt das Virus das moderne Begehren nach Distanz? Ein Gespräch mit Elisabeth von Thadden.

Foto: © Stefanie Moshammer


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Susan Sontag und der Stil

Stil ist alles, schrieb Susan Sontag in ihren „Anmerkungen zu ‚Camp‘“. 1964 brach dieser Essay mit reichlichen Tabus und machte Sontag zum intellektuellen Star. Wie weit kommt man damit heute?

Foto der Illustration: © Ullstein Bild/Roger-Viollet/Jean-Régis Roustan


Intro 

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  • Editorial
  • Beitragende

Arena

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Denkanstöße

  • Denkanstöße
  • Impulse zur Coronakrise
    Beiträge von Hartmut Rosa, Rahel Jaeggi, Stefan Willer,
    Sabine Hark, Barbara Vinken, Anna-Verena Nosthoff & Felix Maschewski, Reinhard Merkel
  • Sinnbild
  • Analyse
    Die Macht des
    vorpolitischen Raums
    Von Nils Markwardt
  • Fundstück
    Hannah Arendt:
    „Wir Flüchtlinge“
  • Perspektive
    „Es liegt im Interesse der Herrschenden, die menschliche Natur für schlecht zu halten“
    Interview mit Rutger Bregman
    Dorn denkt
    Kann das weg?
    Kolumne von Thea Dorn

Leben

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  • Weltbeziehungen
    Lassie darf nicht sterben /
    Die neue Unsichtbarkeit /
    Finite Pool of Worry
  • Der Keramiker
    Jan Kollwitz im Porträt
    Von Svenja Flaßpöhler
  • Lösungswege
    Wann bin ich ganz ich?
  • „Unantastbarkeit ist eine Errungenschaft“
    Gespräch mit
    Elisabeth von Thadden
  • Unter uns
    Die Sache mit den
    Passwörtern
    Kolumne von Wolfram Eilenberger

Dossier 

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Kollapsologie

  • Raus aus der Resignation
    Von Svenja Flaßpöhler
  • Meine Hoffnung
    Drei Menschen erzählen von
    Vorbereitung, Flucht und
    Gegenwehr
    Kommentiert von Florian Werner
  • Warten auf den Kollaps?
    Reportage von Jana C. Glaese
  • Wie kommen wir vom Wissen zum Handeln, Herr Morton?
    Interview mit
    Timothy Morton
  • Die neue Normalität
    Plädoyer von Nils Markwardt

Klassiker

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  • Sontag und der Stil 
    Essay von Marianna Lieder
  • Überblick
    Was ist der Wiener Kreis?
  • Zum Mitnehmen
    John Lockes „Dieselbigkeit“
  • Menschliches, Allzumenschliches
    Comic von Catherine Meurisse


Bücher 

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  • Kurz und bündig
    Kolumne von Jutta Person
  • Buch des Monats
    Lambert Wiesing:
    „Ich für mich“
    Rezensiert von Thorsten Jantschek
  • Thema
    Drei Bücher zum Postheroismus
    Rezensiert von Josef Früchtl
  • Scobel.mag
    Kolumne von Gert Scobel

Finale 

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  • Ästhetische Erfahrung
    Musik: Robot Koch / Kino: „Antebellum“
    / Ausstellung: Das Universum der Dinge
  • Agenda
  • Spiel
  • Leserpost / Impressum
  • Phil.Kids