Brauchen wir eine Care-Revolution?

© Jens Passoth

Gesellschaftlich wird die Produktion seit jeher höher bewertet als die Reproduktion. Fürsorgetätigkeiten werden schlecht oder gar nicht entlohnt. Das ist nicht nur ungerecht, sondern auch zukunftsfeindlich, argumentiert die Philosophin Eva von Redecker im Gespräch mit unserer Chefredakteurin Svenja Flaßpöhler. Zumal unsere konsumistische Lebensform den Planeten zugrunde richtet, wenn wir nicht schleunigst umdenken. Fangen wir an.

Dr. Eva von Redecker ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl für praktische Philosophie/Sozialphilosophie und stellvertretende Direktorin des Center for Humanities and Social Change.

Wo: Urania Berlin
Wann: Fr. 13.12.2019, 20:00 Uhr
Wieviel: 11 / 10,50 Euro

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Zur Gesprächsreihe „Was tun?“:
Klimawandel, Rechtsruck, Spaltung der Gesellschaft: Die Krisen der Gegenwart spitzen sich zu. Immer mehr Menschen fürchten sich vor dem Morgen und sehnen sich nach einem Gestern, das den Herausforderungen der Zeit nicht mehr gerecht wird. Unsere Chefredakteurin Svenja Flaßpöhler lädt Denkerinnen und Denker zum Gespräch, um die Zukunft zurückzugewinnen.