Nr. 3 / 2017

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Dossier: Und woran zweifelst Du?

Populismus, Trump, „Fake News“: Eine neue Verunsicherung prägt die Weltlage, zunehmendes Misstrauen unseren politischen Alltag. In der Rolle des Skeptikers stellt der amerikanische Präsident die Säulen unserer freien Gesellschaft infrage: Justiz, Wissenschaft, Medien. Dabei ist die Kunst des Zweifelns ursprünglich eine befreiende und genuin philosophische Tugend. Wie lässt sich diesem Paradox begegnen? Was unterscheidet die gute, weltöffnende Skepsis von ihrem zynischen Zwilling? Welche Zweifel verdienen es, unbedingt geklärt zu werden? Warum führen andere notwendig in die Irre? Vor allem aber: Welches Schicksal droht einer Gesellschaft, die keinen Unterschied mehr zwischen Fakt und Fiktion anerkennt?

Mit einem Gespräch zwischen Lorraine Daston und Georg Mascolo, sowie weiteren Beiträgen von
Yves Bossart, Catherine Newmark und Philipp Hübl.


iguala
Im Kopf von Marine Le Pen

Marine Le Pen will das von ihrem Vater stammende ideologische Fundament des französischen Front National umkrempeln. Sie beruft sich nun auf linke und antiautoritäre Denker. Aber hat sie ihre Partei wirk­lich aus der rechtsextremen Ecke herausgeholt? Eine Entschlüsselung der neuen Sprache des Front National.
Von Michel Eltchaninoff
Bild: © CC-by-SA 2.0 Thierry Ehrmann


Hygge — der dänische Weg zum Glück

Ganz offenbar haben die Dänen einen besonders vielversprechenden Weg zum Glück gefunden: „Hygge“. Denn dahinter verbirgt sich weit mehr als ein Wellnesshype. Auf den Spuren einer Nationalphilosophie, die von der Romantik bis ins Zentrum heutiger Sehnsüchte führt.
Von Nils Markwardt
Bild: © Marie Hald


Sprache ist nicht zum Kommunizieren da

Jeder Mensch trägt die Unendlichkeit in sich. Und zwar dank der sprachlichen Regeln, die wir alle tagtäglich befolgen. Für den Intellektuellen und Linguisten Noam Chomsky bildet diese Fähigkeit nicht nur die Basis von Kreativität und Freiheit, sondern auch das Fundament einer weltpolitischen Vision.

Mit Noam Chomsky sprach Martin Legros
Bild: © Eduard Caupeil


kierkegaard
Orwell und die Überwachung

Mit den digitalen Informationstechniken, die im Zeichen von Big Data unseren gesamten Alltag protokollieren und erfassen, hat Georg Orwells Roman „1984“ über den totalen Überwachungsstaat neue Aktualität gewonnen. Kurz nach der Amtsübernahme von Donald Trump schnellte das Buch in den USA sogar zurück auf die Bestsellerlisten.
Illustration: © Sam Smith, Bildvorlage: akg-Images/Pictures from History


Intro

  • Editorial
  • Ihre Frage
  • Kinder fragen Tomi Ungerer
  • Leserbriefe

Zeitgeist

  • Sinnbild
  • Denkanstöße
  • Resonanzen
    Martin Schulz: und die Dialektik des Charismas / Vom Stadionverbot zum „Muslim Ban“: Wie gerecht sind Kollektivstrafen? / Robotersteuer: Der Anfang vom Ende des Kapitalismus?
  • Tatendrang
    Charles Fosters einzigartiges Tierexperiment
  • Erzählende Zahlen
    Kolumne von Sven Ortoli

Horizonte

  • Analyse
    Im Kopf von Marine Le Pen
    Die Ideologie des Front National
    Von Michel Eltchaninoff

  • Reportage
    Hygge – der dänische Weg zum Glück?
    Von Nils Markwardt

Dossier:
Und woran zweifelst du?

  • Trumps dunkle Skepsis
    Von Wolfram Eilenberger
  • Kaum zu glauben!
    Die einflussreichsten
    Skepsisargumente

    Von Yves Bossart
  • Wege der Verwirrung
    Wie man mit Trollen
    argumentiert
    
Von Philipp Hübl
  • Wenn Männer 
zu sehr zweifeln
    Von Catherine Newmark
  • Welchen Fakten
    können wir trauen?

    Lorraine Daston
    und Georg Mascolo
    
im Gespräch

Ideen

  • Das Gespräch
    Noam Chomsky
  • Werkzeugkasten
    Lösungswege / Gedanken
    von anderswo / Die Kunst,
    recht zu behalten
  • Der Klassiker
    Orwell und

    die Überwachung
    + Sammelbeilage:
    „1984“
    (Auszüge)

Bücher

  • Buch des Monats
    Aufstand der Rechten
  • Thema
    Kracauer und Benjamin
  • Scobel.Mag
  • Die Philosophie-
    Magazin-Bestenliste
  • Unterwegs nach
    Amerika. Jonas Lüscher und
    Armen Avanessian
    finden eine neue Welt

Finale

  • Agenda
  • Comic + Spiele
  • Lebenszeichen
    Von Tieren lernen: Der Tiger /
    Das Gare ist das Wahre /
    Impressum
  • Sokrates fragt
    Ronja von Rönne