Nr. 1 / 2018

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Dossier: Wo ist das Kind, das ich war?

Eine unheimliche Erfahrung. Dieser Mensch auf dem Foto, der mit Zahnlücke in die Kamera lächelt, das soll einmal ich gewesen sein? Mit allen seinen überschüssigen Träumen, Ambitionen, Fragen und Plänen? Fast unmöglich, ein geklärtes Verhältnis zu den eigenen Anfängen zu finden. Jenseits von Nostalgie und romantischer Verklärung. Aber auch frei von der Illusion, die biografische Vergangenheit ganz hinter sich lassen zu können. Während die einen die Infantilisierung der Gesellschaft beklagen, fordern andere eine heilende Rückkehr zum inneren Kind. Ist der Weg ins Erwachsenenleben notwendig der einer Desillusion und Selbstentfremdung? Und was könnte das überhaupt heißen: erwachsen sein? Ein Dossier über eine Frage, die sich jeder stellen muss.

Mit Impulsen von Meike Sophia Baader und Susan Neiman sowie Originaltexten von u.a. Augustinus, Walter Benjamin und Simone de Beauvoir


iguala
„Es bedarf einer Ethik des Widerstandes“

Okzident und Orient, Europa und Asien, osmanische Tradition und westliche Moderne: Orhan Pamuk ist der Denker des Dazwischen. Im Gespräch erläutert der Literaturnobelpreisträger, welche Philosophen sein Schreiben prägten, was ihn an der Türkei ängstigt und warum er trotzdem stolz auf seine Heimat ist.
Bild: © Manuel Braun


Kibbuz: Wie Utopien enden

Die israelischen Landkommunen waren Laboratorien utopischer Gesellschaftsentwürfe. In der sozialistischen Basisdemokratie sollte der Neue Mensch entstehen. Inzwischen haben die meisten Kibbuzim die Privatisierung eingeleitet. Völlig vergessen sind die alten Ideale trotzdem nicht.
Bild: © Yoray Liberman 


Die Dialektik von Herr und Roboter

Es wird oft behauptet, Maschinen stünden kurz davor, die Herrschaft über die Menschen zu erringen. Dabei ist das Gegenteil der Fall, wie der Philosoph Michel Serres erklärt. Für Serres sind Roboter und Algorithmen unsere neuen Knechte – und das ist auch gut so.
Bild: © Pixabay


kierkegaard
Platon und das Virtuelle

Treten in einer digitalen Welt Illusionen an die Stelle der Wahrheit? Diese Frage führt zu Platon zurück, der in seinem Höhlengleichnis die Verführungskraft der Bilder aufgezeigt und angeprangert hat. Bringt uns die Virtualität vielleicht sogar der realen Struktur der Welt näher, statt uns von der Wahrheit zu entfernen? Kommen Sie mit in die Höhle 2.0!
Illustration: Nazario Graziano/Colagene; Bildvorlage: akg-images/De Agostini Picture Lib./G. Dagli Ort


Intro
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  • Editorial
  • Ihre Frage
  • Kinder fragen Tomi Ungerer
  • Leserbriefe

Zeitgeist
/

  • Sinnbild
  • Denkanstöße
  • Resonanzen
    Europas neuer Jugendstil /
    Air-Berlin-Pleite / Insektensterben
  • Hübls Aufklärung
    Diesmal: Bitte nicht
    wörtlich nehmen

    Von Philipp Hübl
  • Erzählende Zahlen
    Die Kolumne von Sven Ortoli
  • Pro & Contra
    Ein islamischer Feiertag
    für Deutschland?

Horizonte
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  • Reportage
    Kibbuz: Wie Utopien enden
    Von Philipp Felsch
  • Perspektive
    Die Dialektik von Herr und
    Roboter

    Von Michel Serres

Dossier:
Wo ist das Kind, das ich war?
/

  • Zum Kinde werden?
    Von Wolfram Eilenberger
  • Erste Schnitte sind die tiefsten. Große Denker erinnern sich
    an ihre Kindheit
  • „Die Romantiker entdeckten
    das Kind in uns“ Interview mit Meike Sophia Baader
  • Im Anfang ist das Staunen
    Von Dominik Erhard
  • „Wir dürfen die Kindheit
    nicht verklären“

    Gespräch mit Susan Neiman

 


Ideen
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  • Das Gespräch
    Orhan Pamuk
  • Werkzeugkasten
    Lösungswege / Gedanken
    von anderswo / Die Kunst,
    recht zu behalten
  • Der Klassiker
    Platon und das Virtuelle

    + Sammelbeilage:
    „Der Staat“ (Auszüge)

Bücher
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  • Buch des Monats
    Die Quelle der Identität
  • Thema
    Was in den Sternen steht
  • Scobel.Mag
  • Die Philosophie-
    Magazin-Bestenliste
  • Lichter im Dunkeln
    Weihnachtstipps aus
    der Redaktion


Finale
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  • Agenda
  • Comic
  • Spiele
  • Lebenszeichen
    Von Tieren lernen: Der Igel /
    Das Ding an sich / Impressum
  • Sokrates fragt
    Lotte