Leporello

Am 14.07. sprach unser Redakteur Philipp Felsch in der Sendung Leporello über Willensregulierung in Bezug auf unsere Arbeitswelt. Die Sending können Sie hier nachhören.

„Es gibt viele Formen des Glücks. Eine, so der Kulturwissenschaftler Philipp Felsch, ist durchaus verlockend: nichts tun, nach nichts streben und nichts wollen. Dass die Entscheidung dafür jedoch gar nicht einfach ist, das belegt das ‚Philosophie Magazin‘ jetzt eindrucksvoll.

‚Will ich zu viel oder zu wenig?‘ – so lautet der Titel des Dossiers, das Philipp Felsch im in Berlin ansässigen ‚Philosophie Magazin‘ zusammengestellt hat, und in dem es eigentlich ums Gegenteil des Nichtstuns geht, nämlich um das Arbeiten – bzw. um die Veränderung unserer Arbeitswelt in der Geschichte: War in der Antike – und auch in der Aristokratie – bei Privilegierten das Arbeiten verpönt, setzte der Protestantismus später auf das bis heute andauernde Gesellschaftsmodell des Kapitalismus – in dem Lebensglück mit Arbeit gleichgesetzt wird. Ein Ausreißer im 19.Jahrhundert war bekanntlich Karl Marx, dem ein arbeitsfreies ‚Reich der Freiheit‚ für alle vorschwebte. Höchste Zeit, diese Visionen zu leben – so Philipp Felsch.“

Hier geht es
zur Ausgabe
Nr. 5 / 2017