„Keine Demokratie ohne Störenfriede“

Was tun, wenn man sich fremd in der eigenen Gesellschaft fühlt? Gar eine radikal andere Welt will? Fragen, die im Zentrum des Denkens von Dieter Thomä stehen. Ein Gespräch über kindischen Lebenshunger, gestörte Männer und die tödliche Sehnsucht nach totaler Ordnung.
Bild: © Malte Jäger


Die Politik des Als Ob

Von der Atomwende bis zur Flüchtlingskrise: Angela Merkels Politik polarisiert. Dennoch gilt sie als Meisterin des geschmeidigen Pragmatismus. Wie schafft sie das? Die Antwort findet sich bei Hans Vaihinger, einem längst vergessenen Philosophen: durch die Kraft der „nützlichen Fiktionen“.
Bild: © Ullstein Bild/Ebner

Die Welt als Blase

Anstatt sich an einer zunehmend lebens- feindlichen Außenwelt abzuarbeiten, setzen Utopisten verstärkt auf die Idee einer voll technisierten Kunstsphäre. Wie sich eine solche Vision anfühlen könnte, lässt sich bereits heute in einem alten Zeppelin-Hangar außerhalb Berlins erspüren.

Bild: © CC-by-SA 3.0 Tropical Island Resort

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Lévi-Strauss und die Barbarei

„Barbarei“ Gegenwärtig dringt der Begriff erneut in den öffentlichen Diskurs ein: Islamistische Terroristen werden als „Barbaren“, ihre Akte als „barbarisch“ bezeichnet. Zu Recht? In seinem Text „Rasse und Geschichte“ zeigte sich Lévi-Strauss bereits 1952 beunruhigt über ein Etikett, das reflexhaft dem angeheftet werde, was wir nicht verstehen.

Illustration: Emmanuel Polanco; Bildvorlage: AFP/Getty Images

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